Pressemitteilung

Aurubis schlägt nach sehr erfolgreichem Geschäftsjahr erneut erhöhte Dividende vor

Hamburg | Dienstag, 11. Dezember 2018

  • Dividendenvorschlag von 1,55 € je Aktie bedeutet Steigerung um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • Aurubis erzielt eines der besten Ergebnisse in der Geschichte des Unternehmens und erfüllt seine eigene, zum Halbjahr 2017/18 erhöhte Prognose
  • Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet Aurubis bedingt durch ungeplante Wartungsstillstände im ersten Quartal ein operatives EBT moderat unter dem Vorjahresergebnis
  • Weichen für die langfristige Zukunft des Unternehmens sind gestellt

Vorstand und Aufsichtsrat der Aurubis AG (Aurubis) werden der Hauptversammlung am 28. Februar 2019 eine Dividende von 1,55 € je Aktie vorschlagen. Dies wurde auf der gestrigen Aufsichtsratssitzung des Konzerns beschlossen. Sofern die Hauptversammlung den Vorschlag annimmt, liegt die Ausschüttungsquote bei 26 % (Vj. 28%) des operativen Konzernergebnisses. Die Dividendenrendite beträgt 2,6 % (Vj. 2,1 %), basierend auf dem XETRA-Schlusskurs der Aurubis-Aktie vom 28. September 2018 von 60,24 €.

Eines der besten Ergebnisse der Unternehmensgeschichte

Das Geschäftsjahr 2017/18 schloss Aurubis mit einem sehr guten operativen Ergebnis von 329 Mio. € (Vj. 298 Mio. €) ab. Der operative Return on Capital Employed (ROCE) betrug 14,8 % (Vj. 15,1 %). Damit erfüllte das Multi-Metall-Unternehmen seine zum Geschäftshalbjahr erhöhte Prognose.

Positiv auf das Ergebnis wirkte ein höherer Konzentratdurchsatz aufgrund guter Performance der beiden Standorte Hamburg und Pirdop (Bulgarien). Das Vorjahresergebnis war noch belastet durch einen geplanten Wartungsstillstand im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17. Weiter stützten das Ergebnis deutlich gestiegene Raffinierlöhne für Altkupfer bei gutem Angebot, verbesserte Schwefelsäureerlöse durch deutlich gestiegene Absatzpreise und ein höheres Metallmehrausbringen bei gestiegenen Kupferpreisen. Auch die Absatzmärkte entwickelten sich positiv: Sowohl bei Gießwalzprodukten als auch bei Flachwalzprodukten konnte Aurubis die Absätze im abgelaufenen Geschäftsjahr steigern. Nicht zuletzt trugen erneut positive Effekte aus dem Effizienzsteigerungsprogramm zum guten Ergebnis bei. Das Ziel von weiteren 30 Mio. € Projekterfolg im Geschäftsjahr 2017/18 wurde voll erreicht.

Belastend auf das Ergebnis wirkten ein allgemein schwächerer US-Dollar im Berichtszeitraum sowie ungeplante Wartungsstillstände an den Standorten Hamburg und Pirdop kurz vor Ende des Geschäftsjahres.

Das IFRS-Konzernergebnis vor Steuern (EBT) aus fortgeführten Aktivitäten belief sich im Geschäftsjahr 2017/18 auf 322 Mio. € (Vj. 408 Mio. €). Aufgrund des beabsichtigten Verkaufs des Segments Flat Rolled Products, der unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden steht, stellt Aurubis im Jahresabschluss diesen Bereich nach IFRS 5 als nicht fortgeführte Aktivitäten dar.

Das IFRS-Konzernergebnis vor Steuern (EBT) aus fortgeführten Aktivitäten belief sich im Geschäftsjahr 2017/18 auf 322 Mio. € (Vj. 408 Mio. €). Aufgrund des beabsichtigten Verkaufs des Segments Flat Rolled Products, der unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden steht, stellt Aurubis im Jahresabschluss diesen Bereich nach IFRS 5 als nicht fortgeführte Aktivitäten dar.

Da das IFRS-Ergebnis unter anderem Bewertungseffekte durch Kupferpreisschwankungen enthält, weist Aurubis abweichend hiervon ein operatives Ergebnis aus. Dessen Darstellung eliminiert diese Effekte, ermöglicht eine realistischere Beurteilung des Geschäftsverlaufs und ist damit ausschlaggebend für die Steuerung des Unternehmens. Diese operative Ergebnisberichterstattung bleibt von dem Verkauf des Segments Flat Rolled Products unberührt.

„2017/18 war für uns ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr“, bilanziert Jürgen Schachler, Vorstandsvorsitzender der Aurubis AG. „Wir haben eines der besten operativen Ergebnisse der Unternehmensgeschichte erreicht, der Konzentratdurchsatz lag auf Rekordniveau und auch das Segment FRP entwickelt sich sehr erfreulich. Dies alles spiegelt sich in dem im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigerten Dividendenvorschlag von 1,55 € wider.“

Wartungsstillstände belasten das Ergebnis des neuen Geschäftsjahres

Für das aktuelle Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem operativen EBT aus, das moderat unter dem Ergebnis des Vorjahres liegt. Auch den ROCE erwartet Aurubis leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Hierzu tragen insbesondere mehrere ungeplante Wartungsstillstände an den Standorten Hamburg, Pirdop und Lünen bei, die im ersten Quartal das Geschäftsjahr 2018/19 mit 25 Mio. € belasten. Ebenfalls schlagen nach aktuellen Planungen weitere geplante gesetzliche Stillstände in Lünen und Pirdop mit rund 20 Mio. € zu Buche.

Branchenprognosen deuten jedoch weiterhin auf ein insgesamt gutes Marktumfeld und eine stabile Kupfernachfrage hin., Die Kupferprämie hat Aurubis auf 96 US$ (Vj. 86 US$) festgesetzt. Die Spotpreise für Konzentratschmelzlöhne liegen aktuell über dem gültigen Benchmark. Auch für Altkupfer und Schwefelsäure bleibt die Marktentwicklung im Geschäftsjahr 2018/19 wegen der Kurzfristigkeit des Geschäfts weiterhin schwer prognostizierbar.

Weichen für die Zukunft gestellt

Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Aurubis AG in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, dass der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schachler mit Ablauf seines Vertrages am 30.Juni 2019 aus dem Unternehmen ausscheidet.

Unter der Führung von Jürgen Schachler hat der Aurubis-Konzern wesentliche Schritte unternommen, um seine Erfolge nachhaltig zu sichern und weiter wachsen zu können. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung der Vision 2025 und die daraus abgeleitete Strategie, welche die konsequente Weiterentwicklung zum Multi-Metall-Anbieter vorsieht.

Mit dem Projekt FCM (Future Complex Metallurgy) hat Aurubis eine der größten Einzelinvestitionen (Volumen: rund 320 Mio. €) in der Unternehmensgeschichte in die Wege geleitet. Dank FCM wird Aurubis seine Möglichkeiten zur Rohstoffverarbeitung ausweiten, Durchlaufzeiten von Edelmetallen verkürzen und Kapazitätsengpässe am Standort Hamburg reduzieren. Das Projekt soll nach der Bau- und Anlaufphase ab dem Geschäftsjahr 2022/23 einen jährlichen Ergebnisbeitrag (EBITDA) von rund 80 Mio. € erzielen.

Weitere Maßnahmen wie das Effizienzverbesserungsprogramm und AOS (Aurubis Operating System) zeigen die erwarteten Erfolge zur Ergebnisverbesserung. Sie werden ihre Wirkung auch in den kommenden Jahren entfalten.

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Angela Seidler
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