Pressemitteilung

Aurubis eröffnet am Standort Lünen neues Gebäude für die Ausbildung, Technik und Arbeitssicherheit

Lünen | Dienstag, 26. März 2019

  • Ausbildungskapazitäten in Lünen werden um 50 Prozent erhöht
  • Aurubis investiert einen hohen einstelligen Millionenbetrag
  • Helle und transparente Architektur schafft moderne Arbeitsplätze

Im Beisein von rund 80 geladenen Gästen haben heute Michael Thews, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Hamm-Unna II, Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Thomas Helm, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamm, der Vorstandsvorsitzende der Aurubis AG, Jürgen Schachler sowie die Leiterin des Aurubis-Recyclingwerks in Lünen, Astrid Herbers, das „ATASI“ eröffnet. Der Name des neuen Gebäudes auf dem Aurubis-Werksgelände an der Kupferstraße steht für „Ausbildung, Technik und Arbeitssicherheit“, also die Abteilungen, die nun in die eingeweihten Räumlichkeiten einziehen werden.

Über 2000 m2 neue Büro- und Arbeitsflächen

Der Neubau bietet dem größten Kupferrecycler der Welt weit über 800 m2 Fläche für die Ausbildungswerkstatt und etwa ebenso viel Bürofläche im Obergeschoss. Über 350 m2 werden der Technik zur Verfügung stehen, weitere knapp 300 m2 wird die Arbeitssicherheit als Werkstattfläche nutzen. Neben der hellen, freundlichen Architektur sind besonders markant die durchgezogene, offene Fensterfläche zur Kupferstraße hin sowie die fast 700 m2 umfassende Kupferfassade, die aus rund 7,5 Tonnen des „roten Goldes“ gefertigt wurde.

Insgesamt kostet der Neubau einen hohen, einstelligen Millionenbetrag. „Wir investieren in die Zukunft von Aurubis, in die Zukunft des Standorts Lünen“, sagte Jürgen Schachler während seiner Begrüßungsansprache. Er unterstrich gleichzeitig, dass das Unternehmen gegen den allgemeinen Trend seine Aktivitäten in der Ausbildung ausbauen werde: „Allein in Lünen steigt die Zahl der Auszubildenden in den kommenden Jahren von jetzt 40 auf 60, also um 50 Prozent. In Hamburg, am Hauptsitz von Aurubis, entsteht ebenfalls gerade ein neues Ausbildungszentrum. Dort erhöhen wir das Angebot an Ausbildungsplätzen im gleichen Zeitraum von 180 auf sogar 300.“

Mit Blick auf die Sicherheit, die eine Ausbildung bei Aurubis bietet, sagte Schachler weiter: „Entwicklungen und Mega-Trends wie Urbanisierung, Digitalisierung, E-Mobilität oder regenerative Energien – all das wäre ohne Metalle schlichtweg nicht möglich. Wer also bei Aurubis seine Ausbildung absolviert, der wirkt nicht nur direkt an Zukunftsthemen mit. Er oder sie hat dann auch eine klare Perspektive für die eigene, berufliche Zukunft.“

„Aurubis sichert die Zukunft und den Standort“

Auch der Bundestagsabgeordnete Michael Thews zeigte sich in seinem Redebeitrag erfreut über die Investition in Lünen und hob die Bedeutung des Recyclings hervor: „Um unsere weltweiten natürlichen Ressourcen zu schützen, brauchen wir wirksame Recyclingverfahren und gut ausgebildete Mitarbeiter für diese Branche. Mit seinem neuen Ausbildungszentrum stellt sich Aurubis dieser Aufgabe und sichert die Zukunft und den Standort in Lünen.“ Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns betonte wiederum die Notwendigkeit, in sich wandelnden Zeiten neue Wege in der Ausbildung zu gehen, um den Ansprüchen der Zukunft gerecht zu werden: „Ich gratuliere Aurubis für den Mut, mit dem Projekt ATASI diese neuen Wege zu beschreiten. Es ist gelungen und ein wahres Meisterstück. Möge das neue Ausbildungszentrum für alle ein guter Ort des effizienten Lernens und Lehrens sein. Und möge es Ansporn und Vorbild für viele Unternehmer in unserer Region sein.“ Nach Ansicht von Thomas Helm ist das ATASI die richtige Antwort auf die heutige Situation am Ausbildungsmarkt, denn Demografie, Digitalisierung und veränderte Arbeitsmärkte hätten einen großen Einfluss auf die Personalstrukturen der Betriebe.

„Heute ist Tag 11.926 meiner Beschäftigung in der Aurubis und Tag 1.515 als Werksleiterin“, sagte Astrid Herbers. „Zwischendurch habe ich zwar Abschlüsse erworben, aber nie ausgelernt. Gleich zu Beginn des Berufslebens die richtige Wahl zu treffen, im weiteren Verlauf die richtigen Weichen zu stellen und nie auszulernen, ist ein großes Glück. Ich hoffe, dass wir im ATASI vielen jungen Menschen zu einem Teil dieses Glückes verhelfen können.“

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