Pressemitteilung

Aurubis investiert weiterhin in Verbesserung der Luftreinhaltung auf der Veddel

Hamburg | Freitag, 1. März 2019

Die Aurubis AG bekennt sich ausdrücklich zu ihrer Verantwortung für den Schutz der Nachbarn vor möglichen Umweltauswirkungen und nimmt die anspruchsvolle Zielsetzung der 39. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchV) sehr ernst. In diesem Sinne informiert das Unternehmen über die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der Immissionsmessungen der Hamburger Behörden im Kalenderjahr 2018.

Die Immissionsmessungen hat die Umweltbehörde Hamburg an einer öffentlichen Messstelle auf der Veddel, in direkter Nähe zum Werk Hamburg der Aurubis AG, durchgeführt. Die dortige Umgebungsluft ist neben den industriellen Aktivitäten auch durch großstadttypische Einflüsse wie Energieerzeugung, Schifffahrt, Straßen-, Bahn- und Luftverkehr sowie durch Bautätigkeiten geprägt.

Im Jahr 2018 wurde an dieser öffentlichen Messstelle, erstmals seit 12 Jahren, eine Überschreitung des in der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) geregelten Zielwerts für Arsen im Feinstaub der Umgebungsluft festgestellt. Nach den nun veröffentlichten Daten liegt der Jahresmittelwert um etwa 1,8 ng/m³ über dem gesetzlich definierten Zielwert von 6 ng/m³ (1 ng/m³ = 1 Milliardstel Gramm pro m³ Luft). Eine kontinuierliche Aufnahme von Arsen über diesem Zielwert erhöht laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Zeitraum von 70 Jahren in einer Gruppe von 100.000 Menschen die statistische Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, um ein bis zwei zusätzliche Fälle.

Das Werk Hamburg der Aurubis AG hat, wie auch in den Jahren zuvor, die zugehörigen und vorgeschriebenen Begrenzungen aller für den Betrieb seiner Anlagen erlaubten Emissionen eingehalten und deutlich unterschritten. Auch wurden keine Mängel im Rahmen der regelmäßigen und engmaschigen Inspektionen des Werkes durch die zuständigen Hamburger Behörden festgestellt. Aurubis betreibt die Anlagen vollumfänglich norm- und genehmigungskonform und nach dem aktuell geltenden Stand der Technik.

Aurubis hat bereits in den vergangenen drei Jahrzehnten in Hamburg umfangreiche Emissionsminderungsprogramme umgesetzt, die unter anderem im Rahmen von insgesamt sechs öffentlich-rechtlichen Verträgen mit der Freien und Hansestadt Hamburg definiert worden sind. „Seit dem Jahr 2000 hat allein unser Werk in Hamburg mehr als 220 Mio. Euro in Umweltschutzprojekte investiert“, erläutert Werkleiter Dr. Jens Jacobsen. „Darüber hinaus haben wir vor einigen Monaten ein weiteres Investitionsprogramm angekündigt, mit dem wir über die bereits erreichten Reduzierungen hinaus die Emissionen insbesondere des Feinstaubanteils aus der Kupfererzeugung noch einmal senken werden.“

Als Ursache für den jetzt an dieser Messstelle überschrittenen Zielwert sind insbesondere externe Faktoren in Betracht zu ziehen, wie beispielsweise die extreme Trockenheit in Verbindung mit austauscharmen Wetterlagen im vergangenen Sommer.

Dr. Jens Jacobsen: „Wir werden weiterhin aktiv dazu beitragen, dass auch an der Messstelle Veddel der anspruchsvolle Zielwert selbst bei ungünstigsten klimatischen Bedingungen messbar und nachhaltig unterschritten bleibt.“

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