Umweltschutz am Standort Pirdop

Aurubis Bulgarien ist der größte Kupferproduzent Südosteuropas und das zweitgrößte Unternehmen des Landes. Seit der offiziellen Eröffnung des Standortes in Pirdop im Jahr 1958 werden hier hauptsächlich Kupferanoden, Kupferkathoden und Schwefelsäure aus Primärrohstoffen produziert.

In den letzten zwei Jahrzehnten wurde das Werk zu einem hochmodernen und umweltfreundlichen Betrieb umgebaut. So wurden nach der Privatisierung im Jahr 1997 und der Übernahme durch Aurubis im Jahr 2008 bis heute über 600 Mio. € in die Modernisierung der Prozesse und die Verbesserung der Umweltleistung des Standortes investiert.

Die Verbesserung im Umweltschutz bleibt auch weiterhin ein sehr wichtiges Ziel, und so wurden in den letzten fünf Jahren ca. 20 % (35,5 Mio. Euro) sämtlicher Investitionen am Standort für Umweltschutzprojekte aufgewendet.

Im Zuge der umfangreichen Modernisierungen wurden in den letzten Jahren insbesondere drei bedeutende Umweltschutzanlagen gebaut, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Im November 2014 wurde eine neue Regenwasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Die Anlage behandelt Regen- und Drainagewasser des 4 km² großen Firmengeländes, um die Wasseremissionen weiter zu reduzieren.

Ein neues, zusätzliches Behandlungssystem für Sekundärhaubenabgase ist seit März 2016 im Betrieb. Das neue System arbeitet mit einem modernen Verfahren, der sogenannten Sulfacid-Technologie, die einzigartig für Bulgarien und die gesamte Kupferhüttenindustrie ist. 

Darüber hinaus wurde ein neues Projekt zur Optimierung der Konverterschlackenkühlung (Topfkühlung anstelle von Grubenkühlung) eingeführt und Anfang 2020 in Betrieb genommen. Dieses Projekt wird in den kommenden Jahren erweitert, um auch die Kühlung der Schlacken aus dem Schwebeschmelzofen zu optimieren.  Diese neuen Anlagen reduzieren die Schwefeldioxid- und die diffusen Emissionen aus den Verhüttungsprozessen weiter.

Aurubis übernimmt Verantwortung für den Umweltschutz. Das Werk befindet sich in der Nähe von Naturschutzgebieten, die nächstgelegenen Gebiete sind Tsentralen Balkan - bufer in ca. 1 km Entfernung und Sregdna Gora in ca. 2 km Entfernung. Der Schutz der Natur und Biodiversität sind Teil unserer Umweltziele, und Aurubis Bulgarien hat Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensraumbedingungen von Pflanzen und Tieren definiert. Beispielsweise werden in Eigeninitiative Flächen wiederhergestellt, indem Gräser, Sträucher und Bäume gepflanzt werden. Stillgelegte Deponieflächen auf dem Gelände werden im Rahmen der Schließung renaturiert. Andere Umweltprojekte zur weiteren Reduktion von Emissionen wirken sich ebenfalls positiv auf die Umwelt aus. Zum Beispiel verbessert die Reduzierung der Metallemissionen in Gewässer, die seit dem Jahr 2000 um über 96 % gesenkt werden konnten, die Lebensraumbedingungen in den Flüssen.

Seit 2006 hat Aurubis Bulgarien ein Umweltmanagementsystem nach der Norm ISO 14001 eingeführt. Die letzte Rezertifizierung und Umstellung auf die neuesten Anforderungen der Norm wurde im Jahr 2018 erfolgreich abgeschlossen. Die im Rahmen der Zertifizierung des Managementsystems durchgeführten externen Audits beinhalten eine Überprüfung der Umweltdaten, der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und der Wirksamkeit der operativen Prozesse. An der Implementierung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 wird zurzeit gearbeitet.

In Pirdop wird seit dem Jahr 2011 ein Informationszentrum betrieben, das von der Bevölkerung zur Information genutzt wird. Die Umweltmonitoring-Daten sind auch bei den Gemeinden Pirdop und Zlatitza auf Monitoren öffentlich einsehbar.

Die Ergebnisse des Umweltmonitorings werden an die Behörden übermittelt. Die jährlich erstellten Berichte sind auf der Homepage der Bulgarian Executive Environment Agency einsehbar.

Der Standort in Pirdop fällt seit 2008 unter das EU-Emissionshandelssystem und hat seine Energieeffizienz im Laufe der Jahre kontinuierlich verbessert. Aurubis Bulgarien strebt auch in Zukunft weitere Investitionen in Umweltmaßnahmen und Energieeffizienzverbesserungen an.

Umweltschutz Pirdop - Daten & Fakten
Schwefeldioxid-Emissionen

Die SO2 Emissionen pro erzeugter Tonne Kupfer konnten seit dem Jahr 2000 um 95 % reduziert werden.

Staubemissionen

Die Staubemissionen pro erzeugter Tonne Kupfer konnten seit dem Jahr 2000 um 99,6 % reduziert werden.

Maßgeblich für die Reduzierung der Emissionen waren:

  • zahlreiche Modernisierungen beider Stränge der Schwefelsäureanlage (2001 - 2014)
  • der Ersatz der Schweröltrockner durch Dampftrockner (2001 – 2002)
  • das erste (konventionelle) Abgasreinigungssystem für Sekundärhaubenabgase (2007)
  • das neue zusätzliche (Sulfacid) Abgasreinigungssystem für Sekundärhaubenabgase (2016).  
  • die neue Anlage zur Kühlung von Konverterschlacke in Töpfen (2020)  
Metallemissionen

Die spezifischen Metallemissionen in Gewässer pro erzeugter Tonne Kupfer konnten seit dem Jahr 2000 um 96,5 % reduziert werden.

Maßgeblich für die Reduzierung der Metallemissionen in Gewässer waren:

  • die Inbetriebnahme der zweiten und dritten Stufe der Behandlungsanlage für industrielle Abwässer (2005 - 2006)
  • die Modernisierung des Abwassersystems für saure Abwässer (2006 - 2008)
  • die Modernisierung der Abwassersysteme für Haushaltsabwässer (2010 - 2011) und Regenwasser (2012 - 2013)
  • die Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage für Regenwasser (2014).
  • die Inbetriebnahme eines neuen Sandfilters in der Anlage zur Reinigung von Prozessabwasser (2020).
Spezifische CO2-Emissionen

Die spezifischen CO2-Emissionen pro erzeugter Tonne Kupfer konnten seit dem Jahr 2000 um 43 % reduziert werden.

Maßgeblich für die Reduzierung der CO2-Emissionen waren beispielsweise:

  • Austausch der Brenner in den Anodenöfen zur Steigerung der Effizienz
  • Installation einer Dampfturbine zur Stromerzeugung aus Abwärme
  • Änderungen in der Prozesssteuerung zur Optimierung des Stromverbrauchs

In Zukunft werden der geplante Anschluß des Werkes Pirdop an das Gasnetz und die Installation eines Solarkraftwerks zu einer weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.

Maßnahmen & Projekte im Umweltschutz
Verringerung von diffusen Emissionen bei der Konverterschlackenkühlung

Nächste Schritte:

  • Bau einer neuen Anlage zur Kühlung der Konverterschlacke in Töpfen.
  • Baugenehmigung im Februar 2018 erhalten
  • Inbetriebnahme Anfang 2020

Status:

  • Abgeschlossen
  • Erweiterung des Projekts, um die Kühlung der Schlacken aus dem  Schwebeschmelzofen zu optimieren
Reduzierung der Emissionen von ungelösten Stoffen aus der Behandlungsanlage für industrielle Abwässer

Umsetzungsgrad:

  • Installation eines neuen Sandfilters in der bestehenden Behandlungsanlage für industrielle Abwässer
  • Baugenehmigung bis Oktober 2018 erwartet
  • Inbetriebnahme 2020

Status:

  • Abgeschlossen
Reduzierung der Staubemissionen durch den Transport von Konzentrat mittels Airlift

Nächste Schritte:

  • Untersuchung der Optimierungsmöglichkeiten dauern an
  • Umsetzung wird während der nächsten großen Anlageninstandsetzung durchgeführt (Q2 2019)

Status:

  • Abgeschlossen: Vorhandene Filteranlage modifiziert und zusätzliche Filterboxen installiert
Renaturierung der aktuellen Fayalit-Deponie nach ihrer Stilllegung bis Ende 2018

Nächste Schritte:

  • Baugenehmigung erhalten
  • Abschluss der Renaturierung bis Ende Anfang 2021 erwartet

Status:

  • Arbeiten laufen
Solarpark

Umsetzungsgrad:

  • Unterzeichneter Vertrag mit CEZ ESCO Bulgaria für den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks (10 MW) auf dem Gelände einer sanierten Deponie

Status:

  • Geplanter Baubeginn im Frühjahr 2021
Meilensteine im Umweltschutz am Standort Pirdop
2020

Solarpark: Im Juli 2020 wurde der Vertrag mit CEZ ESCO Bulgaria EOOD, einem Unternehmen der CEZ-Gruppe, unterzeichnet. Aurubis Bulgaria plant, eine 10-MW-Photovoltaikanlage auf dem Werksgelände zu errichten - und damit als erster industrieller Verbraucher in Bulgarien in dieser Größenordnung in die Produktion von grünem Strom zu investieren. Nun folgen die nächsten Schritte bis zum geplanten Baubeginn im Frühjahr 2021.

2020

Optimierung der Kühlung von Konverterschlacke: Eine neue Anlage zur Kühlung von Konverterschlacke in Töpfen wurde Anfang 2020 in Betrieb genommen. Dieses Projekt wird in den kommenden Jahren erweitert, um auch die Kühlung der Schlacken aus dem Schwebeschmelzofen zu optimieren

2020

Umbau der industriellen Kläranlage: Ein neuer Sandfilter in der Anlage zur Reinigung von Prozessabwasser wurde installiert, um die Einleitung von ungelösten Stoffen in Gewässer zu reduzieren.

2018

Erweiterung der Fayalit-Deponie: Die erste Stufe der Erweiterung der Fayalit-Deponie wurde im Mai 2018 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Das Projekt sieht eine Erweiterung der bestehenden Fayalit-Deponie, die aus zwei Zellen mit einer Gesamtkapazität von ca. 19,8 Millionen Tonnen besteht vor. Die Zellen sind von Erddeichen umgeben, die durch eine Isolierschicht geschützt und mit Entwässerungssystemen ausgestattet sind. Jede Zelle wird in acht separaten Stufen bis zur Höhe der bestehenden Fayalit-Deponie gebaut.

2018

Spezialterminal für den Umschlag und die Lagerung von Schwefelsäure im Hafen von Burgas: Ein neues Terminal für den Umschlag und die Lagerung von Schwefelsäure wurde im Hafen von Burgas am Schwarzen Meer offiziell eingeweiht. Die gesamte Lagerkapazität beträgt 50.000 Tonnen Schwefelsäure. Beide Projekte (das Terminal für Schwefelsäure und das Lager für Kupferrohstoffe) wurden in Zusammenarbeit mit dem größten privaten Hafenbetreiber Bulgariens - BMF Port Burgas - realisiert.

2017

Lager für Kupferrohstoffe im Hafen von Burgas: Im Mai 2017 wurde bei BMF Port Burgas ein neues Lager für Kupferrohstoffe eröffnet. Das Lager verfügt über eine Lagerkapazität von 65.000 Tonnen Kupferkonzentrat und umfasst eine Fläche von 6.000 Quadratmetern. Der Schwerpunkt dieses Projekts betrifft die Verbesserung der Umweltleistung zum Schutz der Luft. Die neuen Anlagen ermöglichen den Transport und die Lagerung der Kupferkonzentrate in geschlossenen Räumen, wobei das Schüttgut ohne Verluste behandelt wird. Die derzeitigen Einrichtungen entsprechen den besten verfügbaren Techniken (BVT).

2017

Seveso-Genehmigung erteilt: Im August 2017 hat Aurubis Bulgaria erfolgreich die Seveso-Genehmigung gemäß der Richtlinie 2012/18 / EG (SEVESO III) erhalten.

2017

Schließung der dritten Schlammdeponie: Ähnlich wie die ersten und der zweiten Schlammdeponie wurde die dritte Schlammdeponie für Schlämme der Abwasser- und Abgasbehandlung erfolgreich in Übereinstimmung mit den Planungen und allen anwendbaren Umweltanforderungen (insbesondere Richtlinie 1999/31 / EG) geschlossen. Die geschlossene Deponie wird nun die den nächsten mindestens 30 Jahren überwacht, um sicherzustellen, dass alle Sanierungsarbeiten erfolgreich waren.

2017

Bau der vierten Schlammdeponie: Die vierte Spezialdeponie für Schlämme der Abwasser- und Abgasbehandlung wurde in voller Übereinstimmung mit allen relevanten Umweltanforderungen (insbesondere der Richtlinie 1999/31 / EG) errichtet und in Betrieb genommen.

2015

Neue, zusätzliche Behandlungsanlage für Sekundärhaubenabgase (Sulfacid): Das neue Gasreinigungssystem (Sulfacid) wurde in voller Übereinstimmung mit der besten verfügbaren Technik (BVT) gebaut und in Betrieb genommen. Das Projekt leistet einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz. Es verwendet ein modernes Verfahren, eine Technologie namens Sulfacid, die für Bulgarien und für die gesamte Kupferhüttenindustrie einzigartig ist.

2014

Eröffnung einer Regenwasseraufbereitungsanlage: Die von Aurubis getätigten Gesamtinvestitionen für die Behandlungsanlage für Regen- und Drainagewasser belaufen sich auf 6,3 Mio. €. Die Bauphase erstreckte sich über ein Jahr und umfasste den Bau der Anlage mit einer Kapazität von 250 m³/h und Auffangbecken für anfallende Abwässer. Um die Emissionen in Wasser nachhaltig zu senken, reinigt die Anlage das Regen- und Drainagewasser des Geländes, das eine Fläche von 4 km² aufweist. Die Anlage entspricht der besten verfügbaren Technik (BVT).

2012

Nutzung von Abfallstoffen und Einführung eines neuen Produkts in das Portfolio: Ende 2012 wurden Zuschüsse von der EU an Aurubis Bulgaria für ein Projekt zum Recycling von Abfallstoffen und zur Einführung eines neuen Produkts (Fayalit / feinkörniges Eisensilikat) in das Portfolio genehmigt. Das Projekt wurde von der EU aus dem Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms „Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der bulgarischen Wirtschaft“ (2007–2013) zusammen mit dem bulgarischen Staat finanziert. Die finanzielle Unterstützung von 50 % ist vertraglich gewährleistet und bezieht sich auf den Programmpunkt „Investitionen in grüne Industrien“ des regionalen Entwicklungsprogramms. Das Projekt umfasst unter anderem die Beschaffung und die Inbetriebnahme von neuer Ausrüstung für die Kupferschrottaufbereitung sowie eine Filterpresse für die Trocknung von Fayalit, die weitere Möglichkeiten für eine Nutzung dieses Nebenprodukts eröffnet.

2011

Investitionsprogramm „Aurubis Bulgaria 2014“: Das Projekt mit einem Umfang von 44,2 Mio. € beinhaltete Umweltschutzmaßnahmen in Höhe von 26 Mio. € und zielte neben Verfahrensverbesserungen darauf ab, die Umweltbilanz der Schmelzbetriebe weiter zu verbessern. Verbesserungen wurden unter anderem durch die Erweiterung der Filterkapazität für die Konzentrat-Trocknungsanlage, den Austausch des Brenners für das Konzentrat, eine Erweiterung der Kühlanlage des Schmelzofens sowie durch Modifizierung und Erhöhung der Wärmeaustauschkapazität des Abhitzekessels erzielt. Die Errichtung der neuen, zusätzlichen Behandlungsanlage für Sekundärhaubenabgase stellt einen maßgeblichen Beitrag des Projekts zum Umweltschutz dar.

2010

Wiedereröffnung der erneuerten Flotationsanlage für Schlacke: Neben der Erhöhung der Schlackenverarbeitungskapazität wurde auch die Rückgewinnungsrate für Kupfer gesteigert, was die Ressourceneffizienz des Standorts weiter verbessert. In der Anlage wird die beste verfügbare Technik eingesetzt.

2008

Eröffnung der neuen Elektrolyse: Die neue Elektrolyse läuft mit vollautomatischen Anlagen und entspricht gemäß der Norm ISA 2000 (Australien) dem neuesten Stand der Technik. Der Prozessablauf wird durch ein automatisches Managementsystem (DCS 7) kontrolliert und geregelt. Die Gesamtkosten für den Bau der Elektrolyse beliefen sich auf 82 Mio. € und stellen somit die größte industrielle Investition in Bulgarien dieser Zeit dar.

2008

Bau der dritten Schlammdeponie: Die dritte Deponie für Schlämme aus der Abwasser- und Abgasbehandlung wird errichtet und in Betrieb genommen. Auch hier werden die höchsten Sicherheitsstandards zum Schutz von Boden sowie Oberflächen- und Grundwasser gewährleistet (insbesondere Richtlinie 1999/31/EC).

2008

Erstes konventionelle Behandlungssystem für Sekundärhaubenabgase: In 2008 wurde das erste konventionelle Behandlungssystem für Sekundärhaubenabgase in voller Übereinstimmung mit den besten verfügbaren Techniken (BVT) offiziell in Betrieb genommen. Das System senkt die Emissionen von Feinstaub und Schwefeldioxid deutlich. Die Gesamtinvestition des Projekts betrug 14 Mio. € und wurde von Aurubis finanziert.

2006

Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001: Im März 2006 wurde das Umweltmanagementsystem des Standortes Pirdop zum ersten Mal erfolgreich von einem externen Auditor nach der Norm ISO 14001 zertifiziert.

2005

Eröffnung der zweiten und dritten Stufe der Behandlungsanlage für industrielle Abwässer: Im Mai 2005 wurden die zweite und dritte Stufe der Behandlungsanlage für industrielle Abwässer in Betrieb genommen. Sie verwenden eine moderne Technologie, die für die Behandlung von Industrieabwässern in einem dreistufigen Verfahren entwickelt wurde und die Einhaltung der Grenzwerte für Wasseremissionen garantiert.

2005

Aufrüstung der Schwefelsäureanlage: Die schwefeldioxidreichen Gase, die während der Verhüttung des Kupferkonzentrats im Schwebeschmelzofen und an den Konvertern entstehen, werden in der Schwefelsäureanlage gereinigt, getrocknet und in Schwefelsäure überführt. Die Anlage besteht aus zwei gleichen Teilanlagen, die vollautomatisch konzentrierte Schwefelsäure produzieren. Diese wird sowohl intern weiterverwendet als auch verkauft und externer Nutzung zugeführt.

2005

Umsetzung der Richtlinie zur integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie): Im Juni 2005 wurden die Umweltschutzmaßnahmen des Werks mit einer Genehmigung gemäß der europäische IVU-Richtlinie (engl. IPPC) über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung anerkannt.

2004

Bau der zweiten Schlammdeponie: Auch die zweite Deponie, die speziell für die Schlämme aus der Abwasser- und Abgasbehandlung gebaut wurde, erfüllt sämtliche Umweltanforderungen und höchste Sicherheitsstandards zum Schutz von Boden und Grundwasser (insbesondere gemäß Richtlinie 1999/31/EC).

2004

Belgischer Umweltschutzpreis: Die erfolgreiche Vollendung des Umweltsanierungsprogramms in Pirdop wurde mit dem belgischen Umweltschutzpreis 2003/2004 in der Kategorie „Internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

2002

Bau einer Fayalitdeponie: Für die Lagerung von Fayalit, das beim Flotationsprozess anfällt, wurde eine Deponie gebaut, die sämtliche Anforderungen an den Umweltschutz erfüllt. Die erste und zweite Erweiterung der Deponie wurde 2009 bzw. 2015 fertiggestellt.

1997-2004

Umweltsanierungsprogramm: Das Hüttenwerk „Georgi Damyanov“ wurde von 1958 bis 1997 als staatseigenes Unternehmen betrieben. Wegen unzulänglicher Investitionen in den Umweltschutz seitens des bulgarischen Staats kam es in dieser Zeit in der Region zu erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt. 1997 wurde das Unternehmen privatisiert und seitdem von der belgischen Union Minière Group geführt. Der Vertrag zur Privatisierung beinhaltete unter anderem ein Sanierungsprogramm im Umfang von 25 Mio. US$. Im Rahmen dieses Programms wurden stillgelegte Anlagen abgerissen, der Bauschutt fachgerecht entsorgt und Deponieflächen (der Schlammteich, auch bekannt als „Blaue Lagune“, die Fayalitdeponie, die Schlackedeponie) sowie kontaminiertes Erdreich saniert. Im Rahmen des Sanierungsprogrammes wurden 1999 auch die erste Stufe der Behandlungsanlage für industrielle Abwässer und die erste Deponie für Schlämme aus der Abwasser- und Abgasbehandlung errichtet und in Betrieb genommen.

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Angel Kostov
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