Closing the Loop

Als Experte im Bereich Multi-Metal-Recycling schließt Aurubis den Wertstoffkreislauf für Kupfer und andere Metalle

Closing the loop: Eine geschlossene Gesellschaft, die Wertstoffe recycelt

Es gibt viele Ansätze, um wertvolle Ressourcen zu schonen. Als Experte im Bereich Multi-Metal-Recycling schließt Aurubis den Wertstoffkreislauf für Kupfer und andere Metalle. Anders formuliert könnte man auch sagen, dass Aurubis mit dem Ansatz „closing the loop“ den Kunden auch zum Lieferanten macht. Mindestens fünf weitere Kunden sollen bis zum Jahr 2018 gewonnen werden, dieses geschlossene Wertstoff-Kreislauf-System einzuführen. Partnerschaften dieser Art gibt es heute schon: beispielsweise mit der Grillo Werke AG und der Deutschen Telekom AG.

Im Zentrum des Interesses stehen unter anderem Produktionsabfälle und Reststoffe, die entlang der Kupferwertschöpfungskette in der Produktion anfallen. Dies können Materialien mit sehr hohen Kupfergehalten sein, wie zum Beispiel Millberry- Schrott, der sofort wieder in der Kupferproduktion eingesetzt werden kann. Aber auch Materialien von hochkupfer- und auch edelmetallhaltigen Stanzabfällen über legierte Schrotte bis hin zu Schlacken aus Gießereien und andere industrielle Rückstände werden sinnvoll in den Wertstoffkreislauf eingeführt.


Höchster Stand der Technik: die Kooperation von Aurubis und Grillo

Im Aurubis Recyclingzentrum lünen ist das Kaiser-Recycling-System (KRS) in Betrieb, das Konverterkupfer erzeugt und bei dem unter anderem ein komplexer, zinkhaltiger Rückstand anfällt. Unser langfristiger Partner für dieses sogenannte KRS- Oxid ist die Grillo Werke AG, die das umweltfreundliche Recycling garantiert und hieraus Zinksulfat herstellt. Das Zinksulfat findet in der Faser-, Futtermittel- und Düngemittelindustrie Anwendung. Weitere Elemente werden bei Grillo separiert und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Den entstehenden Rückstand, der Kupfer, Zinn und Blei enthält, nimmt Aurubis in die eigenen Produktionsanlagen zurück und schließt so den Wertstoffkreislauf.


Bodenschatz Altkabel: Aurubis-Tochter CABLO und die Telekom

Neben den Rohstoffen, die aus den Produktionsprozessen gewonnen werden, können durch die enge Kooperation mit dem Kunden auch ausgediente Produkte sinnvoll recycelt werden. Das zeigt die langjährige Kooperation der Deutschen Telekom AG mit dem Aurubis Tochterunternehmen CABLO Metall-Recycling und Handel GmbH. Über ein Partnerunternehmen der Telekom, der TEQPORT Services GmbH, erhält Aurubis Altkabelschrotte mit einem Kupfergehalt von rund 50 % und verarbeitet diese fach- und umweltgerecht. Nach der Aufbereitung – also der Trennung von Kupferkern und Kunststofffraktion – folgt die sortengerechte Verarbeitung in hochreine Kupfergranulate und marktfähige Kunststoffprodukte. Die Kupfergranulate werden bei Aurubis wieder zu Kupferprodukten wie Gießwalzdraht verarbeitet, der unter anderem für neue Leitungen benötigt wird, und schließen so den Kupferkreislauf. Aus den Kunststoffen entstehen durch Spritzgusstechnik Produkte mit einer hohen Oberflächengüte, die sehr formbeständig sind, wie beispielsweise Standfüße für Verkehrsschilder.

Nicht nur Aurubis selbst, auch die Telekom stellt höchste Ansprüche an das Kabelrecycling. Alleine im Jahr 2014 wurden in Deutschland mehr als 8.000 Tonnen Kupferkabel aus dem Boden geholt und dabei ca. 4.400 Tonnen Kupfer und ca. 750 Tonnen Blei wiedergewonnen. Damit die Entsorgung umweltschonend abläuft, werden nur zertifizierte Entsorgungsexperten wie Aurubis mit der Zerlegung und dem Recycling der Kabel beauftragt. Die Einhaltung der hohen Umweltstandards wird während des gesamten Prozesses überprüft.

Ihre Ansprechpartnerin

Marion Finney

Executive Director Customer Scrap Solutions
Product Sales & Marketing
Tel: +49 2306 108 215
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