Umweltschutz in Lünen

Der Standort Lünen ist das Recyclingzentrum der Aurubis AG. Mit einer Produktionskapazität von ca. 250.000 t Kupferkathoden pro Jahr ist das Werk, das nur einen Kilometer vom Rathaus der Stadt Lünen entfernt liegt, die weltgrößte Sekundärkupferhütte.

In Lünen werden in den Schmelzaggregaten nahezu ausschließlich Recyclingrohstoffe eingesetzt. Hierzu zählen neben traditionellen Recyclingrohstoffen wie Altkupfer und sonstigen Schrotten, Schlämmen und Rückständen in zunehmendem Maße auch komplexe Materialien, insbesondere Elektro- und Elektronikschrotte.

Verbesserungen und Investitionen in den Umweltschutz haben auch in Lünen eine nach wie vor herausragende Bedeutung. Seit 2000 wurden rund 122 Mio. € in den Umweltschutz investiert. Das mit den Behörden für den Zeitraum von 2005–2009 vereinbarte Emissionsminderungskonzept war z.B. zunächst auf ca. 10 Mio. € veranschlagt worden, jedoch im Nachhinein durch weitere Maßnahmen mit einem zusätzlichen Investitionsaufwand von 25 Mio. € erweitert.

Um den Wasserverbrauch entgegenzuwirken wurde 2014 eine Anlage zur Regenwasserrückhaltung,- aufbereitung und –nutzung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 4,5 Mio. €. in Betrieb genommen. In 2017 konnten so mehr als 100.000 m³ behandeltes Wasser für interne Zwecke verwendet werden.

Das Werksgelände in Lünen liegt nur wenige Kilometer von mehreren Naturschutzgebieten (Natura 2000) entfernt. Die Berücksichtigung und Förderung von Biodiversität ist daher von großer Bedeutung. Neben der Betrachtung von Biodiversitätsauswirkungen bei größeren Erweiterungsprojekten werden in kleineren Projekten und in der Nachbarschaft aktiv Maßnahmen zur Förderung und Erhaltung der Biodiversität getroffen. Hierzu gehören etwa die Begrünung von nicht genutzten Werksflächen oder die Einrichtung von Nistplätzen an Gebäuden und Kaminen.

Seit 1997 ist das Umweltmanagementsystem am Standort Lünen nach EMAS und ISO 14001 zertifiziert. Zusammen mit dem ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagement bilden sie ein IMS (Integriertes Managementsystem) zu dem seit 2013 auch ein Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 gehört. Die im Rahmen der Zertifizierung des Managementsystems durchgeführten externen Audits, beinhalten eine Überprüfung der Umweltdaten, der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und der Wirksamkeit der operativen Prozesse.

Detaillierte Umweltinformationen zum Standort Lünen finden Sie in der aktuellen Umwelterklärung.

Umweltschutz Lünen - Daten & Fakten

Die Staubemissionen pro erzeugter Tonne Kupfer konnten seit dem Jahr 2000 um rund 85 % reduziert werden.

 

Der Energieverbrauch pro erzeugter Tonne Kupfer konnte seit dem Jahr 2000 um rund 47 % gesenkt werden.

Die Kupferemissionen pro Tonne eingesetzten Materials konnten seit dem Jahr 2000 um rund 85% gesenkt werden.

Maßnahmen & Projekte im Umweltschutz

Nächste Schritte:

  • Prüfung der Emissionsauswirkungen nach Schließung der Halle Schmelzbetriebe und ggf. Schließung der KRS-Dachentlüftung

 

Status:

  • Das Detailengineering ergab weitere Verbesserungsmöglichkeiten, die noch in das Projekt einfließen. Eine zentrale Filteranlage auf dem Dach erscheint nicht als effizienteste Lösung, stattdessen sollen eher die Absaugvorgänge auf allen Arbeitsbühnen forciert werden. Eine komplette Schließung erscheint aber weiterhin nicht notwendig
     

Nächste Schritte:

  • Separate Behandlung des Sanierungswassers

 

Status:

  • Derzeit laufen die Detailabstimmungen zur Altlastensanierung mit den zuständigen Behörden. Die Genehmigungsanträge sollen 2018 eingereicht werden
     

Nächste Schritte:

  • Erarbeitung einer Bewertungsgrundlage unter Berücksichtigung der Aspekte:
    » Energieform
    » Rohstoffstrukturen
    » Rohstoffverfügbarkeit
    » Preisvolatilität

       

Status:

  • Die Energiekennzahlen (Energy Performance Indicators) werden grundsätzlich als aussagekräftig bewertet. Es fehlt ein Bewertungsmaßstab für den Gesamtprozess in Bezug auf die Energieeffizienz
     

Nächste Schritte:

  • Wärmeausnutzung und Wasserqualität müssen zur Leistungssteigerung optimiert werden
     

Status:

  • Konzepte sind in der Erarbeitung. Projekte sind im Investitionsbudget berücksichtigt.
     

Maßnahme:

  • Informationen der Öffentlichkeit
  • Erstellung eines neuen Gefahrstoffkatasters
     

Status:

  • Die Dokumente sind im Internet zugänglich, Erarbeitung eines neuen Informationskonzepts mit Flyern, Besuchereinweisungen folgt
  • Die Meldung an die Behörden nach der neuen StörfallVO ist 2017 erfolgt. Das Gefahrstoffkataster soll in eine modernere Software mit SAP-Schnittstelle überführt werden, um die Auswertequalität zu verbessern.
     

 

Nächste Schritte:

  • EDV-gestütztes integriertes Managementsystem
  • Organisation und Beauftragung, Übernahme von Unternehmer- und Betreiberpflichten
     

Status:

  • Das Dokumentenmanagement ist erfolgreich implementiert und wird derzeit von allen Betrieben genutzt und gefüllt.
  • Das Schulungsprogramm für alle Mitarbeiter in Führungsverantwortung wurde dauerhaft eingeführt und um Diskussionsforen zur Organisationsverbesserung ergänzt.
     

Ihr Ansprechpartner

Dr. Hendrik Roth

Leiter Umweltschutz, Arbeits- und Anlagensicherheit Lünen Tel: +49 2306 108-606
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