Technischer Umweltschutz

Die sich kontinuierlich verändernden Zusammensetzungen von metallischen und nichtmetallischen Inhaltsstoffen in den Erzkonzentraten und Recyclingmaterialien erfordern eine stetige Anpassung der Verfahrens- und Anlagentechniken.

Der Technische Umweltschutz stellt eine wesentliche Säule des Umweltschutzes bei Aurubis dar: Erfahrene Mitarbeiter mit Fachwissen über verfahrenstechnische Zusammenhänge und komplexmetallurgische Prozesse arbeiten kontinuierlich daran, mögliche Umweltauswirkungen zu reduzieren. Hier ist auch die Bereitschaft gefragt, Neuland zu betreten und innovative Technologien zu implementieren. Eine stetige Analyse und eine angepasste Bewertung sind hier unabdingbar. Dazu werden Probenahmen und Messungen für die Bereiche Immissionsschutz, Gewässerschutz, Boden- und Arbeitsschutz unter Anwendung standardisierter und behördlich anerkannter Methoden durchgeführt.
 

Die gewonnenen Daten – über das Jahr sind es konzernweit mehrere Tausend Einzelbeprobungen und Zigtausende Einzelanalysen – helfen dabei, Umweltauswirkungen zu minimieren und Betriebsprozesse effektiver zu gestalten und sind auch die Grundlage für Investitionsentscheidungen. Die korrekte Ermittlung der Daten, durch langjährige Erfahrung und sehr gute Kenntnisse der Mess- und Probenahmetechnik abgesichert, ist eine unabdingbare Voraussetzung für reproduzierbare und verlässliche Ergebnisse.

 

 

 

 

 

Optimierung der Prozesse und die Reduzierung von Emissionen:
Aktuelles Beispiel für einen hervorragenden technischen Umweltschutz ist die neue Anodenschlammanlage in Hamburg. Mit dieser Anlage kann Aurubis alle im Konzern erzeugten edelmetallhaltigen Anodenschlämme am Standort Hamburg optimal aufbereiten und gewinnt hochreines Silber und Feingold. Die Trocknung des Anodenschlamms erfolgt z.B. nun in einem einstufigen Verfahren per Filterpresse, das bis zu 35 % Energie einspart und die CO2-Emissionen um 460 t pro Jahr reduziert.