Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Es ist die Pflicht jedes Unternehmens, die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter zu erhalten und sie vor Unfällen und Erkrankungen zu schützen. Gleichzeitig wird damit von den Unternehmen wirtschaftlicher Schaden abgewendet, der durch unfall- bzw. krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter entsteht.

Wir stellen uns unserer Verantwortung, für unsere Mitarbeiter und Partner ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem ein Arbeitsleben ohne Unfälle und Erkrankungen möglich ist. Dabei unterscheiden wir nicht zwischen eigenen Mitarbeitern, Mitarbeitern fremder Firmen und Besuchern. Alle lokal geltenden gesetzlichen Anforderungen halten wir ein. Nicht selten gehen unsere internen Vorgaben über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.
 

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden durch die Konzernabteilung C-OHS (Corporate Occupational Health and Safety)
im Konzern über ein Managementsystem gesteuert. Die einzelnen Standorte werden dabei in der Form eines moderierten Netzwerks funktionell geführt. Neben einer zentralen verbindlichen Richtlinie werden konzernweit Mindeststandards über Verfahrensanweisungen festgelegt. Die Detailumsetzung obliegt dabei den Standorten.
 

Schulungen und Gespräche tragen gleichzeitig zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Arbeitssicherheit bei. Die Beteiligung aller Mitarbeiterebenen und ihrer Vertretungen sowie die Nutzung ihrer Erfahrung ist eine Selbstverständlichkeit und für uns besonders wichtig.
 

Mit zahlreichen Programmen zur Gesundheitsförderung an den einzelnen Standorten leisten wir einen gezielten Beitrag zum präventiven Gesundheitserhalt unserer Mitarbeiter. Das Angebot reicht von Grippeschutzimpfungen und erweiterten Vorsorgeuntersuchungen über Suchtprävention und -behandlung bis hin zu analysegestützten Intensivtrainings für Bauch- und Rückenmuskulatur.
 

Vision Zero

Unser Ziel sind null arbeitsbedingte Unfälle, Verletzungen und Erkrankungen. Um dieser „Vision Zero“ näherzukommen, haben wir uns im Jahr 2012 ein Zwischenziel für das Jahr 2022 gesetzt – eine Unfallhäufigkeit LTIFR, Lost Time Injury Frequency Rate von maximal 3,0. Auf dieser Basis entwickeln die einzelnen Standorte unter Beteiligung von Führungskräften und Arbeitnehmervertretung individuelle Strategien, die regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

 

Weitere Informationen, detaillierte Kennzahlen sowie konkrete Beispiele von Programmen und Maßnahmen zur Verbesserung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei Aurubis finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht.

Unter LTIFR (Time Injury Frequency Rate) versteht man die Häufigkeit von Unfällen mit darauffolgendem Zeitausfall von mindestens einer Schicht je 1 Mio. Arbeitsstunden.