Historischer Zeitstrahl

150 Jahre Aurubis in Bildern und Texten. Der interaktive Zeitstrahl führt Sie durch die historischen Meilensteine des Unternehmens.

Die wichtigsten historischen Ereignisse aus der Firmengeschichte der Aurubis AG – von den Anfängen als Norddeutsche Affinerie 1866 in Hamburg über Zusammenschlüsse in Deutschland bis hin zur Internationalisierung auf dem globalen Markt Anfang des 21. Jahrhunderts:
Klicken Sie sich durch die Jahrzehnte!
 

Hier finden Sie die Historie des Aurubis Konzerns. Klicken Sie auf eine Jahreszahl, um zu sehen, was in dem entsprechenden Jahr im Aurubis Konzern passiert ist.

1770

Markus Salomon Beit erhält die Erlaubnis, einen Silberscheid- und Schmelzofen in Hamburg anzulegen

1866

Gründung der Norddeutschen Affinerie als Aktiengesellschaft unter Beteiligung der Norddeutschen Bank und der Allgemeinen Deutschen Kreditanstalt

1876

Inbetriebnahme der von Dr. Emil Wohlwill entwickelten Kupferelektrolyse als erste dauerhaft arbeitende Anlage dieser Art in der Welt

1913

Vollständige Übersiedlung von der Elbstraße auf das Industriegebiet Peute

1936

Inbetriebnahme des Erzflammofens und Verarbeitung von Kupferkonzentraten; Bau einer Schwefelsäureanlage nach dem Kontaktverfahren

1949

Beginn des vollkontinuierlichen Stranggussbetriebes

1972

Inbetriebnahme der ersten Gießwalzdrahtanlage.
Produktionsbeginn der Rohhütte Werk Ost nach Bau der Schwebeschmelzofenanlage für Kupferkonzentrate und einer Doppelkontaktanlage zur Herstellung von Schwefelsäure.

1975

Joint Venture: NA, HK, Minenkonzern Codelco. Gründung der Deutsche Gießdraht-Gesellschaft, gemeinsames Werk in Emmerich

1979

Entwicklung des energiesparenden Contimelt-Verfahrens zur Verarbeitung von Blisterkupfer, Kupferschrott und Anodenresten zu Kupferanoden

1980

Inbetriebnahme der zweiten technisch modifizierten und leistungsstärkeren Gießwalzdrahtanlage.

1985

Beginn eines größeren Modernisierungs- und Umweltschutzverbesserungsprogramms. Im Jahr 1985 kam es zwischen der Stadt Hamburg und der Affiniere zur Vereinbarung eines Sanierungsprogramms im Umfang von 130 Millionen DM das zu weiterer Emissionsminderung führen sollte.

1989

Inbetriebnahme der neuen Kupferelektrolyse Werk Ost (ELWO)

1990

Fertigstellung der Elektroofenanlage in der Rohhütte Nord

1992

Erweiterung der Kupferelektrolyse Werk Ost auf eine Kapazität von 350.000 t pro Jahr

1994

Erweiterung der Kapazität der Rohhütte Werk Ost auf über
700.000 t Konzentratdurchsatz pro Jahr

1998

Börsengang der Norddeutschen Affinerie

1999

Übernahme der Aktienmehrheit an der Hüttenwerke Kayser AG in Lünen

2002

Inbetriebnahme des Kayser Recycling Systems (KRS) am Standort Lünen: Die Norddeutsche Affinerie AG ist international führend in der Recyclingtechnologie und zudem weltweit größter Kupferrecycler.

Mit Übernahme der Prymetall GmbH & Co. KG und deren 50 %-Beteiligung an der Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG in Stolberg Erweiterung der Wertschöpfungskette in Richtung Endkundenmarkt.

2003

Erweiterung der Verarbeitungskapazität der Rohhütte Werk Ost um weitere 15 % auf 1.150.000 t Konzentratdurchsatz pro Jahr

2006

Die Norddeutsche Affinerie feiert den 140. Gründungstag der Aktiengesellschaft.

Neues Umschlags- und Lagersystem für Kupferkonzentrate in Brunsbüttel eingeweiht.

2007

Das Unternehmen beteiligt sich mit einer virtuellen Kraftwerksscheibe am geplanten Vattenfall-Kraftwerk Hamburg/Moorburg. .

Die Norddeutsche Affinerie AG und Cumerio NV/SA ("Cumerio") geben am 6. Juli geplanten Zusammenschluss zum führenden integrierten Kupfererzeuger und -verarbeiter in Europa bekannt. Die Norddeutsche Affinerie unterbreitet öffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien von Cumerio.

2008

Die Norddeutsche Affinerie erhält am 1. August die EU-Freigabe für den Zusammenschluss mit Cumerio. Nach Abschluss der Squeeze-Out-Phase hält die Norddeutsche Affinerie AG am 4. August 100% der Cumerio-Aktien. .

Am Standort Pirdop wird die neue Elektrolysehalle eingeweiht. Jährlich können nun 200.000 Tonnen Kupferkathoden produziert werden.

2009

Zum 1. April wird die Norddeutsche Affinerie AG in Aurubis AG umbenannt. Auch der Großteil der Tochtergesellschaften firmiert nun unter dem neuen Namen. An zwölf Standorten in sieben europäischen Ländern sind 4.800 Mitarbeiter beschäftigt. Die Salzgitter AG hält am 12. September 25% der Anteile an der Aurubis AG.

2010

Am belgischen Standort in Olen (Belgien) wird die Conform-Anlage eingeweiht. Hier werden anspruchsvolle Spezialprofile hergestellt.

2011

Zum 1. September vollzieht Aurubis die Akquisition der früheren Luvata Rolled Products Division. Die Aurubis AG verfügt nun über 16 Produktionsstandorte, vier Dienstleistungszentren und ein ausgedehntes Vertriebssystem für Kupferprodukte. Der Konzern ist in 22 Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens vertreten und beschäftigt rund 6.200 Mitarbeiter.

2013

Inbetriebnahme einer Anlage zur Gewinnung von Edelmetallen aus Anodenschlämmen in Hamburg

2014

Fertigstellung der Produktionsverlagerung der Kupferbandlinie aus dem schwedischen Finspang ins niederländische Zutphen. Insgesamt sind zwei Längsteilanlagen, zwei Walzwerke und ein Glühofen umgezogen.

2015

Am 18. November 2014 wurde bei Aurubis Bulgaria in Pirdop ein weiteres Umweltschutzprojekt abgeschlossen: Die Inbetriebnahme einer Regen- und Wasserbehandlungsanlage, mit der das gesamte Produktionsabwasser des Betriebs und das Niederschlagwasser der befestigten Flächen behandelt wird.

2016

Im Jahr 2016 feiert die Aurubis AG ihr Firmenjubiläum unter dem Motto „150 Jahre Zukunft".

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