

Aurubis setzt Produktionsprozesse ein, die abgas- bzw. abwasserarm sowie effizient im Energieverbrauch sind und Rohstoffe nahezu vollständig in Produkte überführen. Dort, wo der Prozess Energie liefert, wird diese soweit wie möglich genutzt. Nachgeschaltete Reinigungstechniken können den prozessintegrierten Umweltschutz nur ergänzen.
Seit dem Jahr 1981 wurden in Hamburg 371 Mio. € in den Umweltschutz investiert, insbesondere für die Senkung von Emissionen sowie den Klima- und Ressourcenschutz.
Einer der wichtigsten Meilensteine im Umweltschutz war in den 90er Jahren der Einsatz modernster Filtertechniken für alle gerichteten Emissionsquellen, also Schornsteine. Heute nehmen die Projekte zur Minderung diffuser Emissionen eine Schlüsselrolle ein. Für Aurubis ist es wichtig, im Bereich des Umweltschutzes innovative Techniken zu entwickeln und hierbei auch technisches Neuland zu betreten. Im Jahr 2009 ist das Projekt zur Kapselung und Absaugung diffuser Emissionen im Bereich der Anodenöfen und der Gießmaschine in der Rohhütte Werk Ost (Primärhütte) mit einem Investitionsvolumen von ca. 7 Mio. € erfolgreich optimiert worden.
Aurubis ist Mitglied der Umweltpartnerschaft Hamburg und hat den Status eines umweltfreundlichen Unternehmens im Rahmen von „Hamburg – Umwelthauptstadt Europas 2011“ erlangt.
Anfang des Jahres 2011 unterzeichneten Aurubis und die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen weiteren freiwilligen Umweltvertrag, den nunmehr sechsten seit dem Jahr 1985. Hierdurch wird die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hamburg und Aurubis fortgesetzt. Kernstück des aktuellen Umweltvertrages ist die weitere Reduzierung sogenannter diffuser Emissionen im Bereich der Rohhütte Werk Ost. Zusammen mit den anderen in diesem Vertrag vereinbarten Maßnahmen investiert Aurubis damit ca. 20 Mio. Euro freiwillig in den Umweltschutz.
Weitere Maßnahmen zur Verbesserung im Umwelt- und Klimaschutz für den Standort Hamburg sind im Umweltprogramm der aktualisierten Umwelterklärung 2012 beschrieben.