Leistungen von Aurubis am Standort Lünen

Am Recycling-Standort Lünen hat Aurubis seit der Übernahme der Hüttenwerke Kayser AG im Jahre 2000 rund 85 Mio. € in den Umweltschutz investiert. 

Im Rahmen eines mit den zuständigen Behörden abgestimmten Emissionsminderungsprogramms für den Zeitraum 2005 bis 2009 wurde dabei in die Verminderung diffuser Emissionen, die Befestigung von Lagerflächen und den Bau einer Lagerhalle für zerkleinerte Elektronikschrotte investiert. Das Emissionsminderungsprogramm war zunächst auf ca. 10 Mio. € veranschlagt worden. Zwischenzeitlich wurden in zusätzliche Maßnahmen weitere 25 Mio. € investiert. 

2005 errichtete Aurubis am Standort Lünen eine Anlage zur mechanischen Materialvorbereitung. Diese wurde in 2007 um eine Probenahmeanlage für  Elektro- und Elektronikschrotte ergänzt. 

2010 wurde eine neue Werkszufahrt mit zusätzlichem LKW-Parkraum eröffnet. Mit der Errichtung dieser Zufahrt werden die Verkehrsströme innerhalb und außerhalb des Werkes nachhaltig verbessert. Ebenfalls 2010 wurden eine ergänzende Filteranlage (Filter 5) des Kayser Recycling Systems (KRS) in Betrieb genommen und die Emissionssituation dadurch deutlich verbessert. 

Mit dem Projekt KRS-Plus hat Aurubis am Standort Lünen weitere 62,5 Mio. € in die Erweiterung des Kayser Recycling Systems investiert, davon 17,5 Mio. € in den Umweltschutz. Hierdurch wurden 40 neue Arbeitplätze geschaffen. Durch eine ergänzende Ofenanlage (TBRC) können die metallurgischen Schritte Reduktion und Oxidation getrennt voneinander ausgeführt werden. 

Vermehrter Einsatz von komplexen Recycling-Rohstoffen, eine deutliche Verbesserung des Metallausbringens, gerade auch der Begleitmetalle, sowie ein flexiblerer Rohstoffeinsatz insgesamt verstärken die Aurubis Strategie des Multi-Metal-Recyclings.

 

Aurubis, Lünen

Dr. Franz-Josef Westhoff (Werkleiter)
Dr. Claus Meyer-Wulf (Umweltbeauftragter)

»Unser Kernaggregat ist seit 2002 das eigens entwickelte Kayser Recycling System (KRS), mit dem wir komplexe Recyclingmaterialien wie z. B. Reststoffe, Kupferschrotte oder Schlacken, aber auch Elektro- und Elektronikschrotte verarbeiten. Genau hier, wo wertvollste Rohstoffressourcen im Kleinen versteckt sind, ist unser Know-how im Recycling gefragt. Derzeit wird das Projekt KRS-Plus umgesetzt, um uns noch stärker im Multi-Metal-Recycling werden zu lassen. Eine sinnvolle Investition in Metallrückgewinnung und Umweltschutz.«

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