Das SO2 des aus den Schmelzprozessen stammenden Abgases wird, nachdem in der Gasreinigung weitestgehend alle Verunreinigungen außer SO2 entfernt wurden, in der Doppelkontaktanlage mit einem Wirkungsgrad von mindestens 99,8% zu Schwefelsäure umgesetzt. Dabei wird am V2O5-Katalysator (der sog. „Kontakt“) das SO2 zu SO3 oxidiert. Das gebildete SO3 wird in der Absorption in konzentrierter Schwefelsäure gelöst und bildet unter Zugabe von H2O die H2SO4 (Schwefelsäure). Da der Prozess Katalyse - Absorption zweimal hintereinander erfolgt, wird von einer Doppelkatalyse bzw. für die gesamte Anlage von einer Doppelkontaktanlage gesprochen. Durch die zwischengeschaltete SO3-Entfernung wird der hohe SO2-Umsatz ermöglicht, so dass im gereinigten Abgas nur noch sehr geringe Mengen SO2 verbleiben.
Aggregat , das bei Aurubis eingesetzt wird, um das Quecksilber vor der Schwefelsäureproduktion aus den SO2-haltigen Abgasen der RWO zu entfernen. Dabei werden die Abgase durch einen mit kleinen porösen Bimsstein-Pellets gefüllten Turm (Tower) geleitet. DOWA ist der Name der japanische Firma, die das entsprechende Verfahren entwickelt hat und das Patent besitzt.







