Produktionsverfahren
Nach pyrometallurgischer Verhüttung sowie einem nachgeschalteten elektrolytischen Raffinationsprozess steht das Kupfer in seiner reinsten Form als hochwertige sogenannte Kathode zur Weiterverarbeitung bereit. Diese Kathoden mit einem Gehalt von mehr als 99,99 % Cu werden unter strenger Prozessüberwachung zunächst eingeschmolzen und dann in einem kontinuierlichen Gießprozess zu einem endlosen Barren gegossen.
Dieser Barren wird direkt anschließend noch glühend in der nachgeschalteten Walzstraße zu Rod umgeformt. Anschließend erfolgt die kontinuierliche Beize und Oberflächenkonservierung, bevor der Rod zu Coils mit Gewichten von bis zu 10 t gelegt wird. Bemusterung, Verpackung und Kennzeichnung schließen den
Fertigungsprozess ab. Dieser effiziente, energieoptimierte und umweltfreundliche Gießwalzprozess wird von Aurubis stetig weiterentwickelt. Durch intensives Benchmarking zählen unsere vier AURUBIS ROD-Linien zu den weltweit besten und leistungsfähigsten Anlagen
Qualität

Jedes produzierte Coil wird durch eine unabhängige Abteilung einer intensiven Prüfung unterzogen: Integrierte „In-line“-Verfahren suchen kontinuierlich nach Oberflächendefekten und magnetisierbaren Einschlüssen.
Gleichzeitig werden alle relevanten Kenngrößen des Fertigungsprozesses computergestützt überwacht, dokumentiert und zur weiteren Beurteilung der Produktqualität herangezogen.
Unabhängig hiervon werden von jedem Coil zwei Rod-Muster gezogen, die dann für die zerstörende Prüfung genutzt werden: Nach festgelegten Rastern werden u.a. elektrische Leitfähigkeit, Oberfläche, Gefügequalität, Zugfestigkeit, chemische Zusammensetzung und Rekristallisationsverhalten des Drahtes bestimmt.
Nur wenn ein Coil vollständig den definierten Anforderungen entspricht, wird es zum Versand freigegeben. Unser integriertes QM-System ist nach DIN ISO 9001 ff zertifiziert und wird kontinuierlich optimiert.







